Wirkungsweise des Goldes

Die Farbe Gold

Gold steht für inneren Reichtum der Seele. Gold verkörpert immer das Wertvolle, das Höchste und das Edelste.

Die physikalische Beständigkeit des Edelmetalls und seine Wertvorstellung machen Gold zum Symbol der Treue, der Tugend, der Bewährung, des Ruhms und der Ehre. Gold ist die Farbe der Ehrung, der Auszeichnung, der Urkunden und der Jubiläen. Für Sieger gab es früher mit Gold verzierte Lorbeerkränze; und heute werden sie mit Goldmedaillen geehrt.

In der Sprache kennen wir Redewendungen wie: "treu wie Gold", "der goldene Mittelweg", "eine goldene Epoche", "ein goldenes Zeitalter", "einen goldenen Charakter".

In der Kunst spricht man vom "goldenen Schnitt" als dem berühmtesten Proportionsprinzip. "Die goldene Hochzeit" ist das Jubiläum langjähriger Treue von Ehepartnern.

 

Die psychoenergetische Wirkung von Gold


Gold wirkt auf uns erhaben, edel und kostbar. Der Glanz und die Strahlung des Goldes empfinden wir als erwärmend, da wir dieses mit dem Licht und den Strahlen der Sonne assoziieren. Im übersetzten Sinne verbinden wir Lichtglanz und Strahlung des Goldes mit Erleuchtung des Geistes, und dem Erwachen aus der Dunkelheit des Nichtwissens.

Auf die Psyche wirkt Gold übersinnlich, überirdisch, metaphysisch und transzendent. Gold wirkt auf uns als Vollendung; es transformiert das Irdische zum Göttlichen. Es verkörpert die überirdische Vollkommenheit und ist Sinnbild für Unsterblichkeit und Ewigkeit. 

Der Eigenglanz hebt es von den anderen Farben ab, gibt ihm etwas Strahlendes und Besonderes. Diese Erhabenheit über den anderen Farben verleiht ihr eine Einzigartigkeit, die wir mit Eigenschaften als distanziert, über- und außerhalb den Dingen stehend in Verbindung bringen. Meistens jedoch übt der magische Glanz des Goldes auf uns eine anziehende Faszination.


Die psychoenergetischen Eigenschaften von Gold


+ strahlend, wertvoll, edel, kostbar, glorreich, ruhmreich, vermögend, weise, herzöffnend, einheitlich, herrlich, erleuchtend, luxuriös, genussvoll, anziehend, warm, sonnig, glänzend, treu, wahrhaftig, echt, glücklich, vollkommen, ideal, prächtig, festlich, außergewöhnlich, elegant, magisch, erhaben.


Gold symbolisiert das Überirdische, das Göttliche, Tao, die Erleuchtung. Es ist die Farbe des obersten Chakras der Lotusblüte. Die Bewusstheit dieses Chakras ist das supramentale Bewusstsein.

 

Assoziationen zu Gold


Gold assoziieren wir mit Reichtum, dem Glanz, dem Prunk und der Pracht von Königspalästen, und von Kirchen.

Das Gold symbolisiert die Dimension des Lichtes und der Offenbarung des Göttlichen. Die Aura bzw. der Heiligenschein, das Firmament, das göttliche Himmelszelt werden mit Gold dargestellt. Gold ist Symbol für das Erhabene, das Überirdische, das Strahlende, das Spirituelle das Göttliche. Die goldene Sonne als Zeichen des ewigen Lichtes, symbolisiert die Unsterblichkeit und die Ewigkeit des Königs. Attribute und Kultgegenstände zur Verehrung des Sonnengottes bei den alten Ägyptern als auch bei den Inkas sind fast ausschließlich in Gold gefertigt.

Der Sonnengott Xochipilli der Azteken in goldener Erscheinung wird als Maisgott
gesehen und mit dem reifen Sommer, der Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Das kosmische Ei des Brahma ist golden, sowie die Ursprungssilbe des Hinduismus OM. Gold ist im Buddhismus die Farbe der Erleuchtung. In der Natur wird Gold mit dem Glanz und dem Licht der Sonne assoziiert.


Die Licht und Energie spendende Sonne bringen wir mit Fruchtbarkeit und Leben in Verbindung. Gold ist das erhabene Metall, das gegen Oxidation widerstandsfähig ist. Wir assoziieren es mit Dauerhaftigkeit und Ewigkeit. Der goldene Ehering z.B. symbolisiert eine dauerhafte Verbindung und ewige Treue.

In unzähligen Märchen wird Gold zum glückbringenden oder belohnenden
Element. In der Poesie werden durch die Sonne beschienene Haare zu goldenen Haaren. Als Siegerehrung werden goldene Pokale und Medaillen ausgereicht. In goldenen Urkunden werden Jubiläen angekündet. 


Symbolik, Kult und Geschichte


Die Ägypter hatten schon vor 7000 Jahren Goldbergwerke. "Nub" heißt Gold und Nubien war in früheren Zeiten das Goldland der Ägypter. In Südamerika waren es die Inkas, die über unermessliche Goldschätze verfügten. "Eldorado" war die Legende des Landes in Südamerika, wo es Gold und Edelsteine im Überfluss gab. Die sagenumwobene Geschichte wurde von den spanischen
Eroberern in Umlauf gebracht, nachdem sie das Gold der Inkas entdeckten und sich aneigneten.


Auch in Mitteleuropa fand man Gold. Vom 12. bis zum 15. Jahrhundert war Böhmen das goldreichste Land. Weitere Goldlager waren in Gastein, Salzburg sowie im schlesischen- thüringischen und im rheinischen Schiefergebirge. Die Sage "Rheingold", aus der eine Wagner Oper entstand, stammt noch aus der Zeit, da man aus dem Sand der Flüsse Gold gewaschen hat. Man kennt drei Arten von Goldgewinnung. 1. Das Berggold, das in Bergwerken in der Form von Brocken, Batzen oder Nuggets gefunden wird. 2. Das Waschgold, das aus dem Geröll und Flußsand gesiebt wird.

Berggold und Waschgold sind "gediegenes Gold" , sie sind nicht rein sondern enthalten Spuren von Silber, Kupfer, Platin, Quecksilber, Eisen, Palladium und Nickel. 3. Das Scheidegold, das aus Erz gewonnen wird. Durch chemische Prozesse wird das unedle Metall vom Gold geschieden; man spricht vom "geläuterten Gold". Die Kolchier, die an der Südküste des schwarzen Meeres lebten, legten ihre Schaffelle in den goldhaltigen Sand der Flüsse. Die schweren Goldpartikel verfingen sich in den Zotten der Felle. Eine Sage aus der Antike erzählt vom Raub "des goldenen Vlies" (Fell eines Widders) aus Kolchis, das von den Argonauten von Griechenland geraubt wurde.

Im Königreich Lydien, im westlichen Kleinasien, wurde viel Gold gefunden. Der König von Lydien Krösus (595-546 v. Chr.) lies als erster Goldmünzen prägen. Sein Reichtum blieb bis in die heutige Zeit sprichwörtlich. Gold ist das himmlische Feuer, die Sonne. Eine Sonne ist das alte chemische
Symbol für Gold. Im alten Ägypten waren die Pharaonen Söhne des Sonnengottes Rê; nach ihrem irdischen Leben kehrten sie zu ihm zurück. Aus Gold gefertigt ist die Totenmaske und der Sarkophag Tut-Ench-Amuns. Die Goldschätze der Pharaonen symbolisieren ihre Herkunft. Die 59 Azteken hielten das Gold für die Exkremente des Sonnengottes.

Gold heißt in ihrer Sprache "teocuital" was Götterkot bedeutet. In der christlichen Symbolik ist Gold Kennzeichen des Göttlichen. Die Aureole bzw. der Strahlenkranz von Gottvater, Christus, Maria und den Heiligen ist golden. Gold heißt in der lateinischen Sprache "aurum". In der Malerei des Mittelalters wird Gold zur Steigerung der Lichtfarbe oder zur Darstellung des überirdischen Lichts eingesetzt. Seit dem 4. Jahrhundert bis zum Ende des Mittelalters war das Anbringen eines Goldgrunds auf dem Bildträger Tradition in der christlichen Malerei. Mit der Entdeckung der Perspektive um 1500 verschwand der
raumlose Hintergrund.

Nur die russisch orthodoxe Ikonenmalerei hat den traditionellen Goldgrund beibehalten. Es handelt sich bei diesen Malereien um Polimentvergoldungen, einer Technik bei der mehrere Schichten Bolus aufgetragen werden. Bolus ist eine Tonerde, geschmeidig und fettig, sie ist feucht und saugt das Blattgold an. Diese Technik kann allein auf Holztafeln ausgeführt werden. Polimentvergoldungen eignen sich wegen der wasserempfindlichen Grundierung nur für Innenvergoldungen.


Bei Außenvergoldungen wird mit einer Ölbasis gearbeitet. Bei dieser Technik wird das Blattgold auf eine klebrig- hart- auftrocknende Grundierung aus Leinöl und gelöstem Gummi aufgetragen. Als Flächenmalerei sehen wir Gold in der religiösen Malerei in der Kirche und in königlichen Palästen. Große Goldflächen wirken edel, überwältigend, würdevoll und mächtig. Die Münzen in Europa waren im Mittelalter ursprünglich aus Gold. "Die Gulden" oder die "Golddukaten", das waren die Zahlungs- oder Währungseinheiten der damaligen Königshäuser. Früher wurde Gold nicht in Barren, sondern in Stangen gegossen; "das kostet dich eine Stange Geld" ist noch ein Ausdruck aus dieser früheren Zeit.

Im Mittelalter waren Brokatstoffe mit Gold besetzte Stoffe und Textilien mit eingewobenen Goldfäden nur für den privilegierten Adel erschwinglich.
Erst mit dem Aufstieg des Bürgertums wurden so kostbare Stoffe auch von den Patriziern getragen. Goldene Hauben für die Damen, so wie wir das von Abbildungen um 1500 kennen, kamen derzeit in große Mode. Das Tragen von goldenen Hauben und Kappen war jedoch nur standesgemäßen Damen erlaubt. Im Gegensatz zu früher, wo die eingewobenen Fäden noch von echtem Gold waren, werden heute goldbestickte Stoffe und mit Goldfäden versehene Stoffe lediglich aus Goldimitationen, wie gefärbtem Aluminium oder Kupfer- Zinklegierungen, hergestellt.

 

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